
Sonntag, 14. September 2025 in Hilders: Dritter Start, drittes Mal begeistert: Der HochRhön BergTrail in Hilders hat mich auch dieses Jahr nicht enttäuscht! Es war ein unvergesslicher Tag mit fast der ganzen Familie und einer guten Benchmark auf der 29 km Strecke für mein Marathon Training.
Was ist der HochRhön BergTrail?
Für alle die erste seit kurzem hier mitlesen: Der HochRhön BergTrail, organisiert von BECK – Orthopädie, Analyse, Schuhe & Sport in Kooperation mit dem TSV Hilders, bietet ein breites Angebot für Trailrunning Fans: vom 5 km Trail über 14 km, 29 km bis hin zur Distanz von 42 km. Dazu kommen Kinderläufe (KidsRun) über 400 m und 2000 m.

Die 29 km-Strecke, die ich gelaufen bin, hat etwa 29,2 km und ca. 800 Hm Anstieg. Sie ist als UTMB-Index Rennen gelistet (29K entspricht UTMB 20K) und gibt auch ITRA-Punkte. Die Streckenführung ist abwechslungsreich: überwiegend Wald- und Forstwege, Trails, Steine, Holzbrücken, Treppen, einige Passagen querfeldein – Trittsicherheit ist nötig, gutes Training für flotte Zeiten ist Pflicht.
Mein Wettkampf in Zahlen:
- 29 km ca. 800 Hm
- in 2:11 Stunden
- 4. Platz Gesamt
- 1. Platz Master Men
Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Platz 4 insgesamt und zugleich erster in meiner Altersklasse (Master Men) sind starke Ergebnisse. Zwei Stunden und elf Minuten sind gerade im Kontext meines aktuellen Trainingsplans in Vorbereitung auf den Marathon in Frankfurt im Oktober eine gute Benchmark.

Kudos an die Kids
Eigentlich war die ganze Familie gemeldet – doch meine Frau wurde kurzfristig krank, so dass ich nur mit meinen beiden Jungs nach Hilders fahren konnte. Umso stolzer bin ich auf ihre Leistung:
- Teilnehmer: Meine beiden Jungs (15 und 13 Jahre)
- Distanz: 5 km Trail (BergTrail Light)
- Ergebnisse: Platz 3 und Platz 5 in der männlichen Hauptklasse (MEN)
Organisation & Ablauf
Wie auch in den Vorjahren war die Veranstaltung von Benedikt Beck und seinem Team hervorragend organisiert:
• Start und Ziel sind am Sportgelände des TSV Hilders, mit Check-In & Startnummernausgabe in der Feuerwehrwache.
• Es gab mehrere Verpflegungsstationen auf der 29 km-Runde, am Auersberg, Krone Buchschirm, ehemaliger innerdeutscher Grenze, Ellenbogen, Galgenberg und im Ziel.
• Gute Streckenmarkierung, diverse Untergründe, tolle Ausblicke.
Ein kleiner Wermutstropfen: Ich habe mich morgens um eine ganze Stunde vertan beim Aufstehen und Zurechtmachen, sodass wir in Hilders knapp mit der Zeit waren. Das Socializing mit Läufern und Bekannten musste dadurch etwas leiden – so habe ich Martin zum Beispiel gar nicht wirklich gesehen.

Bedeutung fürs Training & Ausblick
Dieses Rennen ist für mich ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zum Marathon in Frankfurt. Die 29 km mit den Höhenmetern zeigen, dass Ausdauer und Kraft stimmen, der Rhythmus bei langen Belastungen passt, und auch die Tempohärte bei KM 28 noch gegeben ist (einen Kilometer länger und ich hätte Platz drei auch noch eingesammelt 😉.
Wenn das alles so weitergeht, kann ich mit guten Erwartungen nach Frankfurt blicken – nicht auf Bestzeit zwingend, aber solide Leistung, große Freude am Laufen, und das Bewusstsein, dass das Training wirkt.

Fazit
Der HochRhön BergTrail bleibt eine Top-Veranstaltung – anspruchsvoll, abwechslungsreich und schön gestaltet. Meine dritte Teilnahme bestätigt, dass sich Wiederkommen lohnt. Bist du auch schon mal in der Rhön gelaufen? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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